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QUICKINFO

Nachtgreifvögel

Man kann Pilze anhand ihrer Lebensweise in drei große Gruppen einteilen, alle spielen eine unentbehrliche Rolle im Ökosystem.

Die erste Gruppe umfasst die so genannten Mykorrhiza-Pilze, die in Symbiose mit Pfl anzen leben, zu beiderseitigem Nutzen. Dem gegenüber stehen die Gruppen der Saprobionten, die sich von totem organischem Material ernähren und Parasiten, die auf einen lebenden Wirt angewiesen sind und diesem auch Schaden zufügen.

latein. Strix aluco

Waldkauz

Der Waldkauz ist eine mittelgroße Eulenart, die in den Wäldern Europas und Teilen Asiens heimisch ist. Mit seinem charakteristischen braunen Gefieder, das von hellen und dunklen Schattierungen durchzogen ist, sowie den runden, dunklen Augen, ist er bestens an sein Lebensumfeld angepasst. Der Waldkauz hat eine geringe Körpergröße im Vergleich zu anderen Eulenarten, aber sein markanter Gesichtsschleier und seine dunklen Augen verleihen ihm ein geheimnisvolles Aussehen.

Er bevorzugt dicht bewaldete Gebiete, in denen er in Baumhöhlen oder anderen natürlichen Hohlräumen nistet. Waldkäuze sind vor allem nachtaktive Tiere und jagen in der Dämmerung oder Nacht. Ihre Beute besteht hauptsächlich aus kleinen Säugetieren, wie Mäusen und Ratten, aber auch Vögel und Insekten gehören zu ihrem Speiseplan. Der Waldkauz fliegt geräuschlos, was ihm hilft, seine Beute effektiv zu fangen.

Die charakteristische Stimme des Waldkauzes ist ein tiefes "hu-hu", das in den nächtlichen Wäldern oft zu hören ist. Der Waldkauz ist ein standorttreuer Vogel, der sein Revier während des ganzen Jahres beibehält. In der Fortpflanzungszeit kann man ihn häufig in den Baumkronen hören, während er mit seinem markanten Ruf die Männchen anlockt.

Der Waldkauz spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem er als natürlicher Schädlingsbekämpfer viele Nagetiere und Insektenpopulationen kontrolliert. Trotz seiner Anpassungsfähigkeit ist der Waldkauz in einigen Regionen durch die Zerstörung von Lebensräumen und den Rückgang geeigneter Nistplätze bedroht.

latein. Aegolius funereus

Raufußkauz

Der Raufußkauz ist eine kleine bis mittelgroße Eulenart, die in Nadelwäldern, vor allem in Gebirgslagen und borealen Regionen, verbreitet ist. Sein Gefieder ist überwiegend braun und grau, mit weißen und schwarzen Flecken, die ihm eine hervorragende Tarnung im dichten Wald bieten. Besonders markant sind seine großen, dunklen Augen, die ihn zu einem wahren "Nachtsichtexperten" machen.

Raufußkäuze bevorzugen ungestörte Wälder, in denen sie in alten Baumhöhlen oder Nisthöhlen anderer Vögel nisten. Diese Nistplätze sind für den Raufußkauz wichtig, da er selbst keine eigenen Höhlen gräbt. Er ist in der Dämmerung und Nacht aktiv und jagt dabei vor allem kleine Nagetiere wie Mäuse, aber auch Vögel und Insekten zählen zu seiner Beute. Der Raufußkauz fliegt lautlos durch die Nacht, was ihm hilft, seine Beute effektiv zu fangen.

Der Ruf des Raufußkauzes ist ein leises, gedämpftes "hoo-hoo", das man in den nächtlichen Wäldern hören kann. Der Raufußkauz ist eher zurückhaltend und wird aufgrund seiner geringen Größe und der dichten Waldgebiete, in denen er lebt, selten gesehen. Dennoch ist sein Ruf ein deutliches Zeichen für seine Anwesenheit.

In kalten Wintern reduziert der Raufußkauz seine Aktivitäten und beschränkt die Nahrungssuche auf das Nötigste. Der Raufußkauz ist ein standorttreuer Vogel und bleibt das ganze Jahr über in seinem Revier.

latein. Glaucidium passerinum

Sperlingskauz

Der Sperlingskauz ist eine kleine Eulenart, die in Wäldern und offenen Landschaften Nordamerikas verbreitet ist. Mit seinem braunen, fein gefleckten Gefieder fügt er sich perfekt in die Umgebung ein und bleibt tagsüber meist unentdeckt. Ein markantes Merkmal sind seine großen, runden Augen, die ihm bei der Jagd in der Nacht eine hervorragende Sicht verleihen.

Sperlingskäuze bevorzugen lichte Wälder, Waldränder und Baumbestände, in denen sie in Baumhöhlen oder verlassenen Nistplätzen anderer Vögel nisten. Diese Nistplätze sind für die Vögel wichtig, da sie selbst keine eigenen Höhlen bauen. In der Dämmerung und Nacht gehen sie auf Jagd, wobei ihre Beute hauptsächlich aus kleinen Nagetieren wie Mäusen, aber auch Insekten besteht. Auf lautlosem Flug jagen sie ihre Beute, was ihnen eine hohe Jagdgeschicklichkeit verleiht.

Der Ruf des Sperlingskauzes ist ein hoher, scharfer "kleeek"-Ton, der häufig in der Nacht zu hören ist und seine Präsenz im Revier signalisiert. Diese Eule ist vor allem durch ihre geringe Größe und den scheuen Lebensstil schwer zu entdecken. Trotz seiner Unauffälligkeit spielt der Sperlingskauz eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem er zur Kontrolle von Nagetierpopulationen beiträgt.

latein. Asio otus

Waldohreule

Die Waldohreule ist eine mittelgroße Eulenart, die in Wäldern und offenen Landschaften Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet ist. Ihr markantes Erscheinungsbild wird durch die auffälligen, federartigen "Ohren" auf ihrem Kopf geprägt, die ihr den Namen verleihen. Ihr Gefieder ist braun und grau, mit feinen Streifen und Flecken, die ihr eine ausgezeichnete Tarnung in der Baumkrone bieten.

Waldohreulen bevorzugen dichte Wälder, aber auch Heckenlandschaften und Parkanlagen, in denen sie in alten Baumhöhlen oder auf niedrigen Ästen nisten. Ihre Beute besteht hauptsächlich aus kleinen Säugetieren wie Mäusen, aber auch Vögel und Insekten gehören zu ihrem Speiseplan. Sie sind nachtaktive Jäger, die in der Dämmerung oder Nacht lautlos durch die Luft gleiten und ihre Beute mit präziser Zielgenauigkeit fangen.

Der Ruf der Waldohreule ist ein tiefes "hu-hu", das in den nächtlichen Wäldern oft zu hören ist. Obwohl sie aufgrund ihrer Tarnung schwer zu entdecken ist, lässt sich ihre Anwesenheit durch ihren charakteristischen Ruf feststellen. Waldohreulen spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie zur Kontrolle von Nagetierpopulationen beitragen.

latein. Otus scops

Zwergohreule

Die Zwergohreule ist eine kleine Eulenart, die in Wäldern und offenen Landschaften Europas und Asiens heimisch ist. Mit einer Körpergröße von nur etwa 20 cm gehört sie zu den kleinsten Eulenarten. Ihr Gefieder ist braun und grau mit feinen Streifen und Flecken, die ihr eine hervorragende Tarnung im dichten Wald bieten. Besonders auffällig sind die kleinen, federartigen "Ohren" auf ihrem Kopf, die ihr ein charakteristisches Aussehen verleihen.

Zwergohreulen bevorzugen dichte Wälder, aber auch Waldränder und Parklandschaften, in denen sie in Baumhöhlen oder verlassene Nistplätze anderer Vögel nutzen. Ihre Nahrung besteht vor allem aus kleinen Nagetieren wie Mäusen, aber auch Insekten und andere kleine Tiere gehören zu ihrem Speiseplan. Zwergohreulen sind nachtaktiv und jagen auf lautlosem Flug, was ihnen hilft, ihre Beute unbemerkt zu erlegen.

Der Ruf der Zwergohreule ist ein leises, hohes "kleeek", das in der Nacht zu hören ist. Trotz ihrer kleinen Größe spielt die Zwergohreule eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie die Bestände von Nagetieren kontrolliert und somit das Gleichgewicht in ihrem Lebensraum aufrechterhält.

latein. Strix uralensis

Habichtskauz

Der Habichtskauz ist eine mittelgroße bis große Eulenart, die in den Wäldern Nordasiens und Nordamerikas verbreitet ist. Mit seinem markanten Erscheinungsbild, den großen, runden Augen und dem auffälligen Gesichtsschleier, der ihm ein "Maskengesicht" verleiht, ist er gut erkennbar. Das Gefieder ist überwiegend braun mit weißen Flecken und Streifen, was ihm eine hervorragende Tarnung in den dichten Wäldern bietet.

Habichtskäuze bevorzugen große, ungestörte Nadelwälder und Bergwälder, wo sie in alten Baumhöhlen oder verlassenen Nistplätzen anderer Vögel nisten. Ihre Beute besteht hauptsächlich aus mittelgroßen Säugetieren wie Eichhörnchen und Kaninchen, aber auch Vögel und Insekten stehen auf ihrem Speiseplan. Der Habichtskauz ist ein nachtaktiver Jäger, der auf lautlosem Flug durch den Wald gleitet und seine Beute mit hoher Präzision erbeutet.

Der Ruf des Habichtskauzes ist ein tiefes, hohes "hu-uh", das in den nächtlichen Wäldern zu hören ist und meist aus der Nähe der Nistplätze kommt. Diese Eule ist scheu und wird aufgrund ihrer Lebensweise und ihres Lebensraums oft selten gesehen. Dennoch spielt der Habichtskauz eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem er Nagetierpopulationen reguliert und so zum Erhalt der natürlichen Balance beiträgt.