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QUICKINFO

Taggreifvögel und Falken

Pilze (Fungi) bilden ein eigenes Reich eukaryotischer Lebewesen, das sich in vielerlei Hinsicht von Pflanzen (Plantae) und Tieren (Animalia) unterscheidet. Anders als Pflanzen, die lange Zeit fälschlicherweise zu den Pilzen gezählt wurden, können Pilze keine Photosynthese betreiben und sind daher auf die Aufnahme organischer Substanzen angewiesen, um sich zu ernähren. Im Gegensatz zu Tieren, die Nahrung in fester Form aufnehmen, beziehen Pilze ihre Nährstoffe in gelöster Form aus ihrer Umgebung.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Pilze näher mit Tieren verwandt sind als mit Pflanzen. Innerhalb des Pilzreichs finden sich sowohl Vielzeller wie die Ständerpilze, als auch Einzeller wie die Backhefe. Darüber hinaus gibt es coenocytische Pilze, die viele Zellkerne besitzen, jedoch keine klare zellige Untergliederung aufweisen.

latein. Buteo buteo

Mäusebussard

Der Mäusebussard ist ein mittelgroßer Greifvogel, der in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet ist. Mit seinem kräftigen Körperbau und dem markanten, braunen Gefieder ist er ein charakteristischer Vogel in vielen offenen Landschaften, Wäldern und Agrarflächen. Besonders auffällig ist seine helle Unterseite, die sich deutlich vom dunkleren Rücken abhebt.

Mäusebussarde bevorzugen offenes Gelände, aber auch Waldränder und Wiesen, in denen sie ihre Nester in Bäumen oder auf Felsen anlegen. Sie sind Bodenjäger und ernähren sich vor allem von kleinen Säugetieren wie Mäusen, aber auch von Vögeln, Amphibien und Insekten. Der Mäusebussard jagt sowohl im Flug als auch am Boden, wo er seine Beute aus der Luft erblickt und dann in schnellen, präzisen Sturzflügen zuschlägt.

Der Ruf des Mäusebussards ist ein hohes, durchdringendes "kreee", das häufig während des Flugs oder bei der Jagd zu hören ist. Dieser Greifvogel ist auch in den kalten Wintermonaten aktiv, da er gut an verschiedene Lebensräume und Wetterbedingungen angepasst ist. Mäusebussarde spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie die Bestände kleiner Nagetiere regulieren und so zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts beitragen.

latein. Pernis apivorus

Wespenbussard

Der Wespenbussard ist ein mittelgroßer Greifvogel, der in Europa und Teilen Asiens beheimatet ist. Sein Gefieder ist überwiegend braun, mit einem charakteristischen, hellen Brustbereich und dunklen Streifen, die ihm ein markantes Aussehen verleihen. Besonders auffällig ist der schmale, lange Schwanz, der dem Wespenbussard in der Luft eine hohe Wendigkeit verleiht.

Wespenbussarde bevorzugen offene Wälder, Waldränder und lichte Landschaften, in denen sie in Bäumen Nester bauen. Im Gegensatz zu vielen anderen Greifvögeln jagt der Wespenbussard vor allem Insekten, insbesondere Wespen, Bienen und andere fliegende Insekten, die er geschickt in der Luft fängt. Auch kleine Vögel und Amphibien gehören zu seinem Speiseplan.

Der Ruf des Wespenbussards ist ein scharfes "kleeek", das oft bei der Jagd oder während des Flugs zu hören ist. Diese Eule ist weniger scheu als andere Greifvögel und kann häufig in ländlichen Gebieten beobachtet werden. Der Wespenbussard spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem er zur Kontrolle von Insektenpopulationen beiträgt und somit das Gleichgewicht in seinem Lebensraum unterstützt.

latein. Milvus milvus

Rotmilan

Der Rotmilan ist ein großer Greifvogel, der in weiten Teilen Europas, vor allem in offenen Landschaften, Wäldern und Auenlandschaften verbreitet ist. Sein markantes Erscheinungsbild wird durch das leuchtend rote Gefieder an Rücken und Schwanz sowie die langen, gegabelten Flügel und den langen, spitzen Schwanz geprägt, was ihm eine beeindruckende Silhouette verleiht. Besonders auffällig ist seine elegante Flugweise, bei der er mit weit ausgebreiteten Flügeln in weiten Kreisen am Himmel schwebt.

Rotmilane bevorzugen offene, weitläufige Landschaften mit Bäumen, in denen sie ihre Nester bauen. Sie ernähren sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren, Vögeln und Aas. Oft wird der Rotmilan bei der Jagd in der Luft gesichtet, wo er mit seiner guten Sicht Beute aufspürt, die er dann in einem Sturzflug erbeutet. Gelegentlich sucht er auch auf dem Boden nach Nahrung.

Der Ruf des Rotmilans ist ein scharfes, hohes "kleeek", das vor allem in den Brutgebieten zu hören ist. Rotmilane sind standorttreu und bleiben während der Brutzeit in ihrem Revier. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie Aas fressen und so zur natürlichen Reinigung des Lebensraums beitragen. Aufgrund von Lebensraumverlust und Jagd sind sie in einigen Regionen jedoch bedroht.

latein. Milvus migrans

Schwarzmilan

Der Schwarzmilan ist ein mittelgroßer Greifvogel, der in Europa, Asien und Nordafrika verbreitet ist. Sein Gefieder ist überwiegend dunkelbraun bis schwarz, mit einem auffälligen, langen, gegabelten Schwanz und breiten Flügeln, die ihm eine exzellente Flugfähigkeit verleihen. Besonders markant sind die weißen Flecken an den Schwingen und der Kopf, die ihm eine gewisse Eleganz verleihen.

Schwarzmilanen bevorzugen offene Landschaften wie Wiesen, Felder, aber auch Waldränder, in denen sie ihre Nester oft in hohen Bäumen oder Felsen bauen. Sie sind überwiegend Aasfresser und ernähren sich neben Aas auch von kleinen Säugetieren, Vögeln und Fisch. Oft kann man sie bei der Jagd in der Luft sehen, wo sie geschickt nach Beute Ausschau halten oder ihre Nahrung am Boden suchen.

Der Ruf des Schwarzmilanes ist ein durchdringendes, hohes "kee-kee", das häufig während des Fluges oder an den Brutplätzen zu hören ist. Schwarzmilanen spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie zur Aufräumung von Aas beitragen und damit zur Reduktion von Krankheitsübertragungen im Lebensraum. Auch wenn ihre Zahl in einigen Regionen aufgrund von Lebensraumverlust und Jagd zurückgeht, bleiben sie in vielen Teilen Europas weit verbreitet.

latein. Accipiter nisus

Sperber

Der Sperber ist ein mittelgroßer Greifvogel, der in Wäldern, Parks und Gärten in Europa und Asien beheimatet ist. Mit seinem kompakten Körperbau, den schmalen, spitzen Flügeln und dem langen Schwanz ist der Sperber ein ausgesprochen wendiger und schneller Jäger. Das Gefieder ist meist graubraun, mit einer feinen Musterung, die ihm eine ausgezeichnete Tarnung in seinem Lebensraum bietet.

Sperber bevorzugen bewaldete Gebiete und Waldränder, wo sie ihre Nester in hohen Bäumen bauen. Sie sind darauf spezialisiert, kleine Vögel zu jagen, die sie mit überraschender Geschwindigkeit und Wendigkeit in dichtem Flug durch das Unterholz oder die Baumkronen erbeuten. Auch Insekten und kleine Säugetiere gehören zu ihrem Beutespektrum.

Der Ruf des Sperbers ist ein hohes, scharfes "kleeek", das vor allem in der Brutzeit zu hören ist. Diese Eulen sind standorttreu und jagen oft in denselben Gebieten. Der Sperber spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem er die Bestände kleiner Vögel reguliert und so das Gleichgewicht in der Vogelpopulation aufrechterhält.

latein. Accipiter gentilis

Habicht

Der Habicht ist ein großer Greifvogel, der in Wäldern, offenen Landschaften und Gebirgslagen in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet ist. Mit seinem kräftigen Körperbau, den breiten Flügeln und dem kurzen, kräftigen Schwanz ist der Habicht ein beeindruckender und geschickter Jäger. Sein Gefieder ist dunkelgrau bis braun, mit einer helleren Unterseite, die ihm in den Bäumen eine gute Tarnung bietet.

Habichte bevorzugen dichte Wälder, in denen sie ihre Nester in hohen Bäumen anlegen. Sie sind spezialisierte Jäger, die sich auf mittelgroße Vögel und Säugetiere wie Hasen und Kaninchen konzentrieren. Der Habicht jagt mit hoher Geschwindigkeit und Präzision, indem er seine Beute in einem schnellen Sturzflug ergreift.

Der Ruf des Habichts ist ein scharfes, durchdringendes "kleeek", das während der Brutzeit oder bei der Verteidigung des Reviers zu hören ist. Habichte sind standorttreu und verteidigen ihre Nistgebiete vehement. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie die Bestände kleinerer Tiere regulieren und so das ökologische Gleichgewicht aufrechterhalten.

latein. Falco tinnunculus

Turmfalke

Der Turmfalke ist ein kleiner Greifvogel, der in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet ist. Mit seinem schlanken Körper, den spitzen Flügeln und dem langen Schwanz ist er besonders für seine charakteristische Jagdmethode bekannt: das "Rütteln". Dabei bleibt der Turmfalke in der Luft stehen und sichtet seine Beute am Boden, bevor er blitzschnell zuschlägt. Das Gefieder des Männchens ist rötlich braun mit schwarzem Fleckmuster, während das Weibchen dunkler und weniger auffällig gefärbt ist.

Turmfalken bevorzugen offene Landschaften, landwirtschaftlich genutzte Flächen und auch städtische Gebiete, in denen sie in hohen Gebäuden oder auf Masten ihre Nester bauen. Ihre Hauptnahrung besteht aus kleinen Säugetieren wie Mäusen, aber auch Vögel und Insekten gehören zu ihrem Beutespektrum.

Der Ruf des Turmfalken ist ein scharfes, klagendes "kleeek", das oft bei der Jagd oder während des Flugs zu hören ist. Diese Falken sind häufig in ländlichen und urbanen Gebieten anzutreffen, wo sie eine wichtige Rolle in der Regulierung der Nagetierpopulationen spielen. Trotz ihrer weit verbreiteten Präsenz ist der Turmfalke in einigen Gebieten durch den Verlust von Nistplätzen und Nahrung bedroht.

latein. Falco subbuteo

Baumfalke

Der Baumfalke ist ein mittelgroßer Greifvogel, der in Europa, Asien und Teilen Afrikas verbreitet ist. Mit seinem schlanken Körper, den langen, schmalen Flügeln und dem kurzen Schwanz ist der Baumfalke besonders anpassungsfähig und ein geschickter Jäger. Das Gefieder ist überwiegend grau-braun, mit einer helleren Unterseite und dunklen Markierungen, die ihm helfen, sich in seiner Umgebung gut zu tarnen.

Baumfalken bevorzugen lichte Wälder, Waldränder und auch Gebirgslagen, in denen sie ihre Nester in hohen Bäumen oder auf Felsen bauen. Sie jagen vor allem kleine Vögel, die sie mit hoher Geschwindigkeit im Flug erbeuten. Der Baumfalke ist ein ausgesprochener Flugjäger und nutzt seine Wendigkeit, um die Beute in der Luft zu fangen.

Der Ruf des Baumfalken ist ein scharfes, kurzes "kleeek", das oft in den Brutgebieten zu hören ist. Diese Falken sind standorttreu und ziehen sich im Winter in wärmere Gebiete zurück. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie die Bestände kleinerer Vögel regulieren und so das Gleichgewicht in ihren Lebensräumen aufrechterhalten.

latein. Falco peregrinus

Wanderfalke

Der Wanderfalke ist ein großer Greifvogel, der in weiten Teilen der Welt, von Nordamerika bis Europa und Asien, verbreitet ist. Mit einer Spannweite von bis zu 1,2 Metern und einem kräftigen Körperbau gehört er zu den schnellsten Tieren der Welt. Der Wanderfalke ist besonders für seine beeindruckenden Sturzflüge bekannt, bei denen er Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen kann, um seine Beute zu erjagen. Sein Gefieder ist grau-blau, mit einer weißen Unterseite und charakteristischen dunklen Streifen auf der Brust.

Wanderfalken bevorzugen offene Landschaften, wie steile Felsen, Küstenregionen und städtische Gebiete, in denen sie auf hohen Gebäuden nisten. Ihre Hauptnahrung besteht aus anderen Vögeln, die sie in einem spektakulären Sturzflug erbeuten. Dabei nutzt der Wanderfalke seine enorme Geschwindigkeit, um seine Beute mit einem kräftigen Aufschlag zu fangen.

Der Ruf des Wanderfalken ist ein scharfes, durchdringendes "kleeek", das häufig aus den Brutgebieten oder während der Jagd zu hören ist. Der Wanderfalke spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, da er die Bestände kleinerer Vögel reguliert und damit zur Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts beiträgt. Trotz seiner schnellen Jagdmethode und beeindruckenden Fähigkeiten ist der Wanderfalke in vielen Gebieten durch Lebensraumverlust und Umweltverschmutzung gefährdet.