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Wie erkenne ich Pilze?
In Kärnten werden vor allem drei klassische Pilzarten als Speisepilze geschätzt: das Eierschwammerl (Pfifferling, Cantharellus cibarius), der Herrenpilz (Steinpilz, Boletus edulis) und der Parasol (Macrolepiota procera). Allerdings gibt es in unserer Region weit über 100 essbare Pilzarten. Viele davon haben jedoch giftige Doppelgänger, weshalb die genaue Bestimmung eines Pilzes unerlässlich ist.
Um einen Pilz sicher zu identifizieren, müssen alle Hauptmerkmale mit dem Fund übereinstimmen. Dazu zählen der Aufbau der Pilzteile, die Farbe des Pilzes, mögliche Farbveränderungen bei Druck oder Schnitt, der Geruch, austretende Flüssigkeiten, die Struktur des Stiels, die Form der Stielbasis, die Beschaffenheit der Hutunterseite und vieles mehr.
Zur Bestimmung können Fachbücher, Wikipedia oder auch Experten herangezogen werden. Bei Unsicherheit oder Zweifel sollte man grundsätzlich auf den Verzehr verzichten. Wichtig ist auch, dass nur frische, unverdorbene Pilze für den Verzehr geeignet sind.
Hier einige Beispiele:
Jede Pilzart hat eigene Merkmale an denen sie erkannt werden kann. Um der Art oder der Gattung eines Pilzkörpers auf die Spur zu kommen, gilt es ein paar Fragen abzuarbeiten
Besteht der Pilzkörper aus Hut und Stiel oder ist er anders aufgebaut?


Sternartig

Konsolenartig

Verwachsen

Flaschenförmig

Becherförmig

Gallertartig

Blumenartig
Wie sieht die Hutunterseite aus?

mit Röhren

mit Lamellen

mit Leisten

mit Stacheln

mit Poren

mit Gabelung

mit Zacken

Glatte Schicht

mit Farbe
Hat der Stiel eine besondere Stucktur?

glatt

schuppig

Schleier

genattert

genetzt

Manschette

Ring

voll

hohl
Wie sieht die Stielbasis aus?

Hülle

Knolle

Struktur

verbogen

gerade
Verfärbt sich der Pilz oder tritt Flüssigkeit aus?

gefärbt

bleuend

schwärzend
